Grüne für „CarSharing“ in Langenfeld
Der erneute Vorstoß zur Gründung einer „CarSharing“-Initiative wird von den Langenfelder GRÜNEN unterstützt.
Vorstoß von Guido Boes
Projektentwickler Guido Boes hatte im Mai gegenüber der „RP“ geäußert, die Idee in Langenfeld noch einmal ernsthaft verfolgen zu wollen. Beim „CarSharing“ teilen sich mehrere Nutzer ein Auto, die Idee wird in etwa 300 deutschen Städten umgesetzt. Miete statt Kauf und Abrechnung nur nach tatsächlicher Nutzung sind dabei angesagt. „Unsere bisherigen Erfahrungen zeigen, dass ein solches Angebot gerade in der Anlaufphase unterstützt werden sollte. Es liegt im Rahmen der aktuellen städtischen Ziele zur Verbesserung des Umwelt- und Klimaschutz nahe, dass die Stadtverwaltung mit gutem Beispiel voran geht und Partner der ´CarSharing´-Initiative wird“, schlägt der Kreistagsabgeordnete Bernhard Ibold für die Ökopartei vor.
Konkrete Vorstellungen
Die GRÜNEN haben bereits konkrete Vorstellungen zum städtischen Beitrag: Wie schon beim ersten Vorstoß vor 16 Jahren könnte die Stadtverwaltung eine Parkfläche im Stadtzentrum vor der Hauptstelle der Stadtsparkasse reservieren, mit dem „CarSharing“-Symbol versehen, am Parkplatz einen kleinen Tresor für die Autoschlüssel anbringen und eine Fahrradbox errichten. So könnten die Nutzer den „geteilten Wagen“ bequem mit dem Fahrrad anfahren, es geschützt abstellen und den PKW nutzen. Auch das Buchungssystem könnte über die Hotline der Stadtverwaltung abgewickelt werden. Im Gegenzug sollte die „CarSharing“-Initiative den PKW zur Verfügung stellen und die Administration übernehmen. Der fußläufig vom Rathaus direkt erreichbare PKW ist dann ohne Aufwand auch für Dienstfahrten der Rathaus-Mitarbeiter buchbar. „Im Ergebnis werden städtische Kosten für Dienstfahrzeuge reduziert und zugleich Abgas-Emissionen durch PKW gesenkt – ein Win-Win-Projekt für alle Beteiligten“, resümiert Helmut Konrad, GRÜNEN-Fraktionsvorsitzender, und kündigt einen entsprechenden Antrag zum kommenden Bau- und Verkehrsausschuss an.
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