Dr. Stamp (2. von links) und die Langenfelder FDP-Politiker Noack (ganz links), Paulsen-Ohme (Mitte), Büttgenbach (2. von rechts) und Wagner. Foto: FDP

Regional, 23.07.2011

FDP-Forum zur Schulpolitik

LANGENFELD/KREIS METTMANN. Die Kreis-FDP veranstaltete in der Langenfelder Stadthalle ein Diskussionsforum zur Schulpolitik.

 

„Bildung ein Bürgerrecht“

Im Rahmen der Debatte über das neue Grundsatzprogramm der FDP begrüßten der Mettmanner FDP-Kreisvorsitzende Dirk Wedel und der Langenfelder Ortsverbandsvorsitzende Frank Noack bei einem Diskussionsforum zum Thema Schulpolitik in der Langenfelder Stadthalle den Generalsekretär der FDP in NRW, Dr. Joachim Stamp. In seinem Statement machte Stamp deutlich, dass „Bildung ein Bürgerrecht“ sei. Der Zugang zu Bildung schaffe Aufstiegs- und Chancengerechtigkeit in der modernen Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts. Bildung sei zudem der Schlüssel für die individuelle Entfaltung des Einzelnen. Darum müsse grundsätzlich geklärt werden, wie Lernprozesse zu organisieren seien und wie Freude an lebenslangem Lernen geweckt werden könne. Auch müssten die Möglichkeiten der neuen Medien in der Wissensvermittlung geprüft werden. Der Ansatz der Liberalen sei mehr Autonomie und eine nachhaltige Finanzierung von Schulen und Hochschulen. „Wir brauchen ein Ende der Strukturdebatten und den Beginn einer Qualitätsoffensive mit dem Ziel, weltweit Bildungsland Nummer 1 zu werden“, so Stamp.

Kritik am Schulkompromiss

Kritisch sah Stamp den zwischen Rot/Grün und CDU vereinbarten Schulkompromiss in NRW. Mit dem „Schulfrieden“ würden die Konflikte in die Kommunen getragen. Zudem sei es pädagogisch unverantwortlich, dass künftig politische Ratsmehrheiten entscheiden würden, wie die Sekundarschulen in den Klassen 7–10 ausgestaltet werden sollten. In der anschließenden lebhaften Diskussion artikulierten die Teilnehmer des gut besuchten Forums ihre Forderungen an die künftige Schulpolitik in Deutschland und NRW. So müssten die ideologischen Strukturdebatten beendet werden, machte Frank Noack deutlich. Gute Bildung setze die Steigerung der Qualität des Unterrichts wie auch eine verbesserte finanzielle Ausstattung der Schulen voraus. Dirk Wedel forderte, dass Spitzenförderung und Breitenförderung als gleichberechtigte Bildungsziele anerkannt werden müssten. Zudem seien die Qualität des Abiturs zu stärken sowie die Leistungsstandards und Schulsysteme innerhalb der Bundesrepublik anzugleichen. Die so erarbeiteten Eckpunkte sollen Eingang in die Debatte über das neue Grundsatzprogramm der FDP finden. Dieses werde laut FDP „auf dem Bundesparteitag 2012 mit dem Ziel verabschiedet, die Grundlinien liberaler Politik für die nächsten zwei Jahrzehnte fortzuschreiben“.

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