Fortuna torlos in Aachen
DÜSSELDORF. Die Fortuna auswärts und zuhause, das sind zwei Welten: Beim Tabellenletzten Alemannia Aachen holten die Rotweißen nur ein 0:0.
Mauer Start der Fortuna
Bis kurz vor der Pause war es vor knapp 24.000 Besuchern zwar eine hart und intensiv geführte, aber an Torchancen arme Partie. Lediglich bei einem von Langeneke abgefälschten Stiepermann-Schuss kam so etwas wie Gefahr auf. Vor der Halbzeit dann aber dicke Chancen hüben wie drüben: Zunächst zog Aachens Yabo knapp links unten vorbei (38.), dann scheiterte Alemannia-Stürmer Auer mit zwei Hochkarätern an Ratajczak (38./43.). Auf der Gegenseite hämmerte Beister das Leder an den linken Pfosten (45.). Fortunas Sportdirektor Werner meinte zur Pause, dass seine Elf Schwierigkeiten mit der robusten Gangart der Aachener habe, auch Beister mit dieser wenig zurechtkomme.
Bröker trifft Pfosten
Nach dem Wechsel die Fortuna dann agiler: Erst vergab Lambertz nach schöner Weber-Flanke per Kopf (47.), dann traf Bröker nur den Pfosten (55.). Rösler verfehlte aus wenigen Zentimetern das Tor hachdünn – der Winkel war zu spitz (67.). Auf der anderen Seite gab es kaum noch einmal Gefahr. Lediglich bei Schüssen von Stiepermann (68./73.) und Erp (78.) roch es etwas nach Torgefahr. Nachdem Bodzek per Kopf vergeben hatte (76.) und Lambertz in aussichtsreicher Position ins Straucheln geriet (84.), blieb es beim nicht ungerechten 0:0.
Fazit
Die Fortuna ist nun saisonübergreifend seit 13 Ligaspielen ungeschlagen. Allerdings wurde von den letzten zwölf Auswärtsspielen nur eine Partie gewonnen, immerhin hat man die letzten sechs Auswärtsspiele aber auch nicht verloren. Zum ersten Mal nach zwölf Liga-Partien traf die Fortuna nicht ins gegnerische Tor. Trainer Meier meinte nach dem Spiel, dass er seiner Elf keinen Vorwurf machen könne, sie habe immer versucht, das Spiel zu bestimmen. Nach der Länderspielpause gastiert in zwei Wochen (10.9., 13 Uhr) der Karlsruher SC in der Esprit-Arena. Der KSC ging am Samstag daheim gegen den FSV Frankfurt mit 0:4 unter. An die Spitze der Tabelle schob sich zunächst einmal Greuther Fürth mit einem 4:1 in Bochum.
Aufstellung
Fortuna: Ratajczak – van den Bergh, Lukimya, Langeneke, Weber – Fink, Bodzek (Juanan), Beister (Dum), Lambertz – Rösler, Bröker (Grimaldi)
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