Frauen-WM in Leverkusen
LEVERKUSEN. Das in Leverkusen ausgetragene Viertelfinale der Frauenfußball-WM zwischen Frankreich und England endete gestern 4:3 im Elfmeterschießen, danach flog das DFB-Team in Wolfsburg raus.
Erfolgsstory
Die Frauenfußball-WM entpuppt sich als voller Erfolg. Zu den Vorrundenspielen kamen im Schnitt fast 25.000 Besucher, einige Spiele waren ausverkauft. Das vor dem Turnier ausgegebene Ziel „schwarze Null“ wird wohl erreicht. „Die berühmte schwarze Null, die wir immer verkündet haben, werden wir auch erreichen und das Gesamtbudget von 51 Millionen Euro ausgleichen können“, meinte DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach am Freitag in Frankfurt. WM-Organisationschefin Steffi Jones bezeichnete die TV-Quoten als „sensationell“, bei den Spielen mit deutscher Beteiligung waren in der Vorrunde in der Spitze über 18 Millionen Zuschauer live dabei. Die gestrige Paarung in der BayArena wurde nicht nur vom ZDF und Eurosport live übertragen, sondern auch von „BBC 2“. Der in Leverkusen wohnende Stadionbesucher Ralph Hennen zeigte sich anlässlich des Viertelfinalkicks am Rhein begeistert von der Atmosphäre: „Tolle Party hier, ein Fest für Fans!“ Nach 120 Minuten stand es 1:1, im Elferschießen versemmelten die Britinnen zwei Strafstöße, die Französinnen nur einen. Da erinnerten die Kickerinnen von der Insel an ihre männlichen Kollegen. Die Heimstätte der Bayer-Kicker wurde übrigens von Mitte Juni bis zum morgigen Montag an die FIFA vermietet, unter anderem mussten daher die beiden Bayer-Kreuze auf dem Dachring der BayArena entfernt werden – „Neutralisierung des Stadions“ nennt man dies in Fachkreisen.
Aus gegen Japan
Am späten Abend unterlag das den Titel verteidigende DFB-Team überraschend Japan mit 0:1 nach Verlängerung, die beiden anderen Viertelfinalbegegnungen Schweden−Australien und Brasilien−USA steigen heute (Anpfiff 13 Uhr bzw. 17.30 Uhr). Das Finale geht am 17. Juli über die Bühne (Frankfurt, Anstoß 20.45 Uhr), die Halbfinalpartien finden am kommenden Mittwoch statt. (FRANK STRAUB)
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