Funkel geht, Rösler kommt
Fußball-Bundesligist Fortuna Düsseldorf hat am Mittwoch – vom Zeitpunkt her überraschend – Chefcoach Friedhelm Funkel freigestellt.
Tabellenletzter
Erst nach dem 17. Spieltag vor Weihnachten wurde mit Funkel, seit Frühjahr 2016 am Rhein, um ein weiteres Jahr verlängert – allerdings nur für den Fall des Klassenerhalts. Nach dem Rückrundenstart und dem 0:1 gegen Werder Bremen kamen jedoch Gerüchte auf, wonach dem Trainer ein Ultimatum für nur zwei weitere Spiele gesetzt worden sei. Dies wurde von Sportvorstand Lutz Pfannenstiel dementiert; auch nach dem 0:3 am Sonntag bei Bayer Leverkusen und dem Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz meinte er noch, die Trainerfrage stelle sich nicht. Jetzt aber die Kehrtwende – man wolle einen neuen Impuls setzen, hieß es nun, Funkel wurde freigestellt. Bereits am Mittwoch wurde Uwe Rösler, zuletzt bis Dezember 2019 Trainer bei Malmö FF, als neuer Trainer vorgestellt, schon am Samstag wird er beim Spiel gegen Frankfurt erstmals als Cheftrainer an der Seitenlinie stehen bei einem Bundesligaspiel. Aufstiegscoach Funkel, sensationell Zehnter mit der Fortuna am Ende der letzten Spielzeit, meinte im Interview bei Sky, dass er sich gewünscht hätte, zumindest noch für drei, vier weitere Spiele versuchen zu dürfen, das Ruder herumreißen. Er wünschte seinem Nachfolger und seiner Mannschaft aber viel Glück für die kommenden Aufgaben, Rösler übernehme eine völlig intakte Mannschaft. Die Fortuna hatte aus den letzten neun Ligaspielen nur fünf Punkte geholt, in dieser Zeit nur einmal gewonnen.
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