Vermischtes, 18.06.2021

Prozessionsspinner in Langenfeld

Die Raupen des alljährlich auch in Langenfeld auftretenden Eichenprozessionsspinners werden in diesen Tagen in Langenfeld vermehrt gemeldet.

 

Langenfelder Stadtgebiet

Allerdings hat sich bereits mehrfach herausgestellt, dass die gemeldeten, teils komplett eingesponnenen Bäume und Sträucher von der für den Menschen völlig harmlosen Gespinstmotte befallen waren. „Dennoch rechnen wir auch 2021 wieder mit einigen Befallen von Eichen im Langenfelder Stadtgebiet. Die ersten Meldungen im Bereich Auf dem Sändchen und im Landschaftspark sind in der vergangenen Woche bereits eingegangen. Wir haben die jeweiligen Bereiche umgehend abgesperrt, die Fachfirmen sind bereits mit der Beseitigung beauftragt”, prognostiziert der Leiter des städtischen Betriebshofes, Bastian Steinbacher.

Allergiker und Asthmatiker

Wie schon in den Vorjahren sperrt der Betriebshof befallene Stellen als Sofortmaßnahme mit Flatterband und Warnhinweisen ab. Insbesondere an windigen Tagen können die Brennhaare der Tiere aber auch weit über die Absperrungen hinaus durch die Luft getragen werden. An diesen Stellen ist insbesondere für Allergiker und Asthmatiker Vorsicht geboten. Die Stadt lässt die Raupen auf städtischen Liegenschaften und auf öffentlichen Flächen schnellstmöglich entfernen. Wer Nester entdeckt, kann diese dem Team des Betriebshofes unter Telefon 02173/794-5555 oder per Email unter der Adresse: betriebshof[at]langenfeld.de mit einer möglichst genauen Ortsangabe melden. Selbstverständlich machen die Raupen auch vor den Zäunen von Privatgärten keinen Halt. Aus diesem Grund informiert das Referat Recht und Ordnung der Stadt Langenfeld auch Hausverwaltungen und Privateigentümer, wenn sich herausstellt, dass in ihrem Bereich ein Baum oder Strauch befallen sein sollte. Bei Mietshäusern mit vielen Mietparteien rät Christian Benzrath, Leiter des Referates Recht und Ordnung, die fachmännische Entfernung der Nester durch die jeweilige Hausverwaltung oder den Eigentümer zu beauftragen.

Handlungsbedarf

„Wer in seinem Privatgarten befallene Eichen feststellt, sollte wie folgt vorgehen: alle betroffenen Personen, insbesondere Kinder, aber auch Haustiere von den Nestern fernhalten, angrenzende Türen und Fenster geschlossen halten und einen Schädlingsbekämpfer oder Spezialfirma mit der Entfernung beauftragen. Auf gar keinen Fall sollte man auf eigene Faust tätig werden oder das Nest zerstören”, so der dringende Aufruf von Christian Benzrath im Sinne der Sicherheit. „Denn”, so der Referatsleiter weiter, „je näher sich das Nest an öffentlichen Flächen, Terrassen, Balkonen aber auch dem Nachbargrundstück befindet, umso dringender der Handlungsbedarf. Die Stadt übernimmt jedoch weder die Bekämpfung noch die Kosten auf Privatgrundstücken.” Benzraths abschließender Rat: „Wer mit Raupen oder Raupenhaaren in Berührung gekommen ist und Hautreizungen feststellt, sollte in jedem Fall einen Arzt aufsuchen.”

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