Stolpersteine: Wanderung zu Erinnerungsorten
Am Samstag, den 10. September, führt Karl-Heinz Hennen die nächste kostenlose Wanderung zu Erinnerungsorten durch.
Treffpunkt: Grabenstraße 54 (DRK-Haus)
Die Wanderung ist für 14 bis 16.15 Uhr geplant. Treffpunkt ist an der Grabenstraße 54 (DRK-Haus). Im vergangenen Jahr wurden in Monheim einige Stolpersteine erneuert, um die Erinnerungsdaten an ehemalige Monheimer Mitbürger zu aktualisieren, die Opfer des Holocaust geworden sind. Auch sie werden zum Teil bei der von der Volkshochschule angebotenen Route berücksichtigt. Das alte Haus in der Grabenstraße 54 wurde lange von jüdischen Familien bewohnt. Von dort geht die Wanderung bis zum Schelmenturm, dann in die Turmstraße bis zur Franz-Boehm-Straße 3. An dieser Stelle stand das sogenannte Judenhaus, in dem alle Juden seit Mitte 1939 eingesperrt waren, bevor sie von dort aus in die Vernichtungslager deportiert wurden. Über das Kirchgässchen führt der Weg zurück zur Grabenstraße, dorthin, wo Ende des 18. Jahrhunderts die Neuansiedlung stattfand und 1844 ein Bethaus eingerichtet wurde. Ab 1918 bewohnten jüdische Familien auch die beiden schönen Häuser in der Frohnstraße 14 und 26. Weitere Familien wohnten in der Krummstraße und in der Alten Schulstraße. Im nächsten Frühjahr wird eine weitere Wanderung zu Erinnerungsorten angeboten. Ziele sind dann der jüdische Friedhof an der Hasenstraße und die ehemaligen Kiesbaggereien an der Opladener Straße, wo unweit des als Industriedenkmal verbliebenen alten Krans der letzte neue Stolperstein verlegt wurde. Auch wenn die Wanderung am 10. September kostenlos ist, bittet die Volkshochschule unbedingt um eine telefonische Anmeldung unter 02173/951-4111. (nj)
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