Viel Geld strömt derzeit ins Monheimer Stadtsäckel. Foto: www.photocase.de

Wirtschaft, 26.10.2012

Monheim bald schuldenfrei?

Den Haushaltsplan für das Jahr 2013 haben Bürgermeister Daniel Zimmermann und Kämmerer Max Herrmann am vergangenen Mittwoch, den 24. Oktober, im Rat eingebracht.

 

Gewerbesteuer-Einnahmen sprudeln

Die Beratung der Einzeletats in den Fachausschüssen beginnt am 21. November. Die Verabschiedung des Gesamthaushalts durch den Rat ist für den 19. Dezember vorgesehen. Auch die Bürger können sich wieder an der Diskussion über das Zahlenwerk beteiligen, bis zum 16. November unter beteiligung.monheim.de via Internet. Nicht nur für 2013, sondern auch für die Folgejahre stehen die Zeichen für die kommunalen Finanzen gut. Wie in diesem könne man auch für das kommende Jahr mit Gewerbesteuer-Einnahmen von rund 150 Millionen Euro rechnen, sagte Bürgermeister Zimmermann in seiner Einbringungsrede. Der Haushaltsüberschuss 2013 sei auf 44,6 Millionen Euro prognostiziert. „Interessant ist auch der Blick in die mittelfristige Finanzplanung für die Jahre 2014 bis 2016. Wir erwarten jeweils Überschüsse zwischen neun und 22 Millionen Euro“, führte Zimmermann aus.

Aufbau von Rücklagen

Bis Ende 2013 könne die Stadt ihre sämtlichen Schulden abbauen. „Wir möchten daher 2012 und 2013 jeweils bis zu 25 Millionen Euro an Investitionskrediten zurückführen und im Jahr 2013 alle noch bestehenden Kassenkredite in Höhe von rund 32 Millionen Euro tilgen. Der einmaligen Verschlechterung des Finanzergebnisses 2013 durch die anfallenden Vorfälligkeitsentschädigungen steht eine jährlich wiederkehrende Zinsersparnis von rund drei Millionen Euro gegenüber“, sagte Zimmermann. Ebenso wichtig wie der Abbau der Schulden sei der Aufbau von Rücklagen, um sich gegen mögliche Risiken zu wappnen.

Kreisumlage

Laut Kämmerer Max Herrmann werde sich die Kreisumlage von 25,5 Millionen Euro in diesem Jahr über 42,3 Millionen im nächsten auf rund 90 Millionen im übernächsten Jahr erhöhen, wenn es beim Hebesatz von 41 Prozentpunkten bleibe. „Hauptstellschraube zu unserem Wohle oder Nachteil ist der Hebesatz der Kreisumlage. Korrekt wäre es, dass der Kreis seinen Hebesatz auf etwa 33,5 Prozentpunkte senkt. Der Kreis erhielte dann seine rund 300 Millionen Euro. Monheim müsste 18 Millionen Euro Umlage weniger zahlen, die anderen Städte würden immer noch 35 Millionen einsparen. Ich bin davon überzeugt, dass die Verantwortlichen im Kreis dementsprechend handeln werden“, sagte Herrmann.

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